Familienaufstellungen – ein Wundermittel?

Die derzeit revolutionärste Form der Therapie erobert Deutschland:
Familienskulpturen, Familienaufstellungen oder auch Familienrekonstruktionen genannt. Sie gehören zu dem Gesamtkomplex der systemischen Familientherapie. Die Aufstellungen können spannender sein als der aufregendste Film, wobei jeder sein eigener "Drehbuchautor" ist und der Therapeut fungiert als Regisseur.

Aufstellungen zählen inzwischen zu den populärsten Formen der sogenannten Kurzzeittherapie, die nicht leid- sondern lösungsorientiert ist.

Was ist eine Familienaufstellung genau?

Die Grundlage ist das systemische Denken

Bild Symbole Familienaufstellung Die Aufstellungen oder Skulpturen basieren auf dem systemtheoretischen Ansatz. Das heißt, jede Familie ist ein eigenes System, also ähnlich einem Regelkreislauf, in dem alle sich gegenseitig beeinflussen und voneinander abhängig sind. Jeder ist dabei Täter und Opfer zugleich. Unablässig gehen von diesem Familiensystem unbewusste Botschaften aus, die sich zu Glaubenssätzen in uns festsetzen, uns prägen und uns das ganze Leben begleiten. So haben diese "Lebensskripte" nicht nur Macht über unser Handeln und Tun, sondern bestimmen unser Verhalten zum Partner, zum Chef, am Arbeitsplatz, zu Verwandten usw. Am prägendsten sind diese Botschaften natürlich in der frühesten Kindheit.

So ein Glaubenssatz könnte heißen: "Ich muss immer freundlich und nett sein" oder "nur wenn ich mich stets für andere aufopfere, habe ich eine Daseinsberechtigung", oder "wenn ich meine Wut rauslasse, bin ich nicht mehr liebenswert", oder "Ich habe kein Recht darauf, dass es mir gutgeht, meiner Mutter ging es auch immer schlecht", usw.

Doch in jeder Familie verbirgt sich auch ein gewaltiges Potential an Kraftquellen für jedes einzelne Mitglied. Diese Energien zu erkennen und fließen zu lassen, ist eines der Ziele der Aufstellungen, die ich durchführe.

Ein Familiensystem ist im Prinzip wie ein Mobile. Es hat Selbstregulierungstendenzen. Oder anders ausgedrückt, es wirkt wie ein kybernetisches System. Drehe ich an einem Rädchen, drehen sich früher oder später alle Rädchen mit. Die Rädchen stehen in dieser Metapher für die einzelnen Familienmitglieder. Und sie "bewegen" sich auch, wenn sie schon tot sind, unbekannt oder gar nichts davon erfahren.

Wenn also ein Familienmitglied eine systemische Familienaufstellung macht, hat das eine verändernde Wirkung auf das ganze System! Das hat den Vorteil, dass nicht alle Mitglieder eines Systems zur Aufstellung kommen müssen, sondern eine Person reicht, um dieses "Mobile" aus seinen festgesetzten Strukturen zu "befreien".

Die "Mutter" der Familientherapie und damit auch der Familienaufstellungen ist die Amerikanerin Virginia Satir. Sie nannte damals die Aufstellungen Skulpturarbeit, weil die Personen, die für das System aufgestellt wurden, wie eine Skulptur mit ihrer typischen Haltung und Gestik vom Klienten "modelliert" wurde. Weitere bedeutende Entwickler dieser systemischen Methode waren Paul Watzlawick, Helm Stierlin (Heidelberger Modell), Humberto Maturana, Salvador Minuchin, Pegg Papp, sowie Mara Selvin Palazzoli (Mailänder Modell) und viele andere.

Eine Sonderstellung nimmt Bert Hellinger ein. Er hat besonders durch intensive Öffentlichkeitsarbeit und für den Laien verständliche Bücher große Popularität erlangt. Hellinger erklärt nicht, er fragt nicht nach dem "Warum". Für ihn zählt, was wirkt und hilft. Einer seiner Schwerpunkte ist das sogenannte Ordnungsprinzip. Da geht es um Rangordnungen im System. Sogar in Liebesangelegenheiten gibt es bei ihm ein Ordnungssystem (Buchtitel: "Ordnungen der Liebe").

Gegner Hellingers werfen ihm gerade dieses Ordnungsprinzip vor. Außerdem werfen sie ihm vor, dass er zu apodiktisch (unumstößlich, keinen Widerspruch duldend) sei und in seinen Großveranstaltungen trianguliert, das heißt, er verbündet sich mit dritten, dem Publikum, wobei der Hilfesuchende sich oft blamiert und bloßgestellt fühlt.

Trotz dieser Kritik hat Hellinger die Aufstellungen immer wieder "revolutioniert", hat tausende Anhänger und teilweise große Erfolge mit seiner Methode. Ich selber habe auch einige Bücher von oder über ihn gelesen und zwei seiner Groß-Veranstaltungen besucht. Manches von ihm konnte ich sogar gut mitnehmen. Aus oben genannten Gründen distanziere ich mich jedoch von Hellinger.

Bild Familienaufstellung und systemische Therapie Zu der Familienaufstellung gehört oft eine Familienrekonstruktion. Bei dieser Methode geht man weiter in zurück liegende Generationen, bis zu den Urgroßeltern. Das bedeutet die Erforschung der eigenen Wuzeln, also eine Biografiearbeit mit dem Stammbaum. Diese Methode wende ich an, wenn ich feststelle, dass eine bestimmte, oft destruktive Dynamik das Familiensystem bestimmt, die aus der Herkunftsfamilie durch Aufstellungsarbeit nicht ersichtlich wurde. Hier müssen manchmal Ahnen "aus dem Grab geholt werden", um nachträglich gewürdigt oder respektvoll verabschiedet zu werden, damit sie den Platz bekommen, der ihnen zusteht und den sie zu Lebzeiten aus verschiedenen unglücklichen Gründen nicht einnehmen konnten. Hier erlebe ich immer wieder selbst erstaunt, wie ein Unrecht von damals in ein System von heute hinein wirkt und wie wir durch achtsame Rituale positive Veränderungen in ein Familiensystem bringen können.

Wie Aufstellungen funktionieren

Es werden Seminare angeboten, von ca. 10 bis 20 und mehr Teilnehmern bis hin zu Großveranstaltungen mit 400 – 800 Teilnehmern, wie es, wie schon erwähnt, Bert Hellinger machte. Wenn die Gruppe kleiner ist, ist die Arbeit nach meinen Erfahrungen meistens intensiver und tiefgreifender. Bei den sehr großen Seminaren handelt es sich in der Regel um Lehrveranstaltungen und die meisten Teilnehmer sind sogenannte Beobachter oder Hospitanten.

Man geht zu einem Aufstellungsseminar mit einem Problem, einer Lebensfrage oder einem Krankheitsbild, bei dem bisher weder Arzt, Psychiater noch Heilpraktiker in der Behandlung einen durchschlagenden Erfolg hatten. In dem Kreis von Teilnehmern schildert man kurz seine Situation und der Therapeut klärt dann mit dem Klienten, ob er seine Herkunftsfamilie oder seine Gegenwartsfamilie aufstellt. Oft muss vorher einen Befragungsbogen ausgefüllt werden, worin der/die Aufsteller/in etwas über die Besonderheiten des Familiensystems erfährt, um dann gezielter arbeiten zu können.

Dann sucht sich der Klient aus den anderen Teilnehmern Personen aus, die er stellvertretend für seine Familienmitglieder im Raum zueinander aufstellt, einschließlich einer Person für sich selbst. (Ich tausche meistens diesen Stellvertreter im Laufe der Skulpturarbeit gegen den eigentlichen Klienten aus). Ich bitte auch den Klienten, das Aussuchen der Stellvertreter möglichst intuitiv zu tun. Das Beste ist also, wenn man vorher darüber gar nicht nachdenkt.

Haben die Stellvertreter den ihnen zugewiesenen Platz eingenommen und bekommen ggf. vom Klienten einen für sie typischen (Lebens-)Satz, geschieht etwas Merkwürdiges: Sie spielen nicht die Rolle eines anderen, sondern sie sind in der Rolle. Das heißt, ohne dass sie etwas von der Person wissen, die sie darstellen, fühlen sie plötzlich so wie diese. Es kommt nicht selten vor, dass die aufgestellte Person plötzlich einen völlig anderen Gesichtsausdruck bekommt, oder Symptome entwickelt, wie z. B. Rückenschmerzen, kalte Füße, Hitzewallungen usw., und es stellt sich dann heraus, dass die Mutter, Schwester, Vater usw., also Personen die sie hier vertreten, genau diese Symptome hat bzw. hatte. Natürlich geht das wieder weg, wenn man sich nach der Aufstellung "entrollt", d. h., seine Rolle mit Hilfe der anderen Teilnehmer wieder abstreift.

Manchmal mache ich auch sogenannte verdeckte Aufstellungen. Hier erfahren die Stellvertreter weder etwas von dem Problem oder der Frage, noch für wen sie in dieser Position stehen. Das Verblüffende dabei ist, dass es genauso gut funktioniert, wie die offenen Aufstellungen und dass sich die Stellvertreter meistens genau so fühlen, wie die Personen, für die sie stehen, obwohl sie noch nicht einmal wissen, für wen sie stehen.

Diese Methode eignet sich besonders auch dann, wenn sich ein Teilnehmer in der Gruppe schämt, sein Problem öffentlich zu benennen. Auch sind die Stellvertreter oft freier von irgendwelchen Vorstellungen oder Projektionen.

Ich favorisiere mehr und mehr eine weitere Möglichkeit der Familienaufstellung, nämlich Aufstellungen in der Einzelsitzung.

Bild Figuren Familienaufstellung In diesem Falle stellt der Klient mit Hilfe des Therapeuten die Ursprungs- oder Gegenwartsfamilie mittels Stühlen, Kissen, Symbolen oder beschrifteten Blättern im Raum auf. Um Koalitionen oder Allianzen besser sichtbar zu machen, stelle ich mit farbigen Seilen Verbindungen zu einzelnen Personen her.

Mit dieser Methode kann der Klient wichtige und neue Einsichten in sein Familiensystem erlangen und zuvor undurchsichtige Familiendynamiken erkennen. Mit immer wieder kleinen Veränderungen, die ich zusammen mit dem Klienten probiere, passieren oft große Veränderungen im Innern des Klienten und später in seinem Umfeld.

Der Vorteil dieser Methode ist, man ist völlig unabhängig von einer zu organisierenden Gruppe und man ist unabhängig von eventuellen Fremdeinflüssen. In dieser Form der Familienaufstellung ohne anwesende Stellvertreter, kann der Klient zum Beispiel selbst in eine andere Rolle schlüpfen und hineinspüren, wie sich vielleicht der Vater, die Mutter oder andere Familienmitglieder in dieser Konstellation gefühlt haben. Auch das kann ein wertvoller Beitrag für mehr Verständnis oder Relativierung einer problematischen Situation sein.

Diese Arbeit kann auch mit Figuren aus Holz oder Plastik durchgeführt werden. Auch hier werden alle aufzustellenden Personen, Gefühle oder Symptome mit diesen Figuren in Bezug zueinander nach dem inneren Bild des Klienten aufgestellt. Mit Seilen können hier Heimaten, Grenzen und Verbindungen sichtbar werden. Ebenso können Zeitabläufe in Folge dargestellt werden, ähnlich einer "Time-Line". Bei dieser Methode bleibt der Klient mehr der Beobachter und schaut von Außen auf die Abläufe in seinem System. Er ist nicht so involviert in diese Skulptur, wie in die Choreografie der oben beschriebenen Aufstellungen. Das bedeutet einesteils Schutz für ihn und bietet gleichzeitig Einblicke, die sehr aufdeckend sein können, im Sinne eines Aha-Erlebnisses.

Was sind die Ziele der Aufstellungen?

Ein wichtiges Ziel ist es, verborgene, unbewusste Prozesse sichtbar zu machen.

Bild Familienaufstellung mit Symbolen Also Licht in etwas Dunkles zu bringen und damit diesem Verborgenen eine eventuell destruktive Kraft zu nehmen. Durch Aufstellungen können wir Dynamiken in Familiensystemen sichtbar machen, z. B. zwischen wem Nähe oder Distanz ist oder wer (heimlich) mit wem koaliert. Wie ist die Rollenverteilung oder Rangordnung in der Familie? Wer ist wem treu oder ist mit wem identifiziert? Z. B. wer geht den gleichen Schicksalsweg des Großvaters oder ist genauso unglücklich verheiratet wie die Mutter …

Oft übernehmen Kinder Rollen von Verstorbenen, z. B. identifiziert sich ein Kind mit einem Verstorbenen aus dem Familiensystem und übernimmt dessen Rolle oder Aufgabe, die diese Person hatte oder haben sollte. Das überfordert ihn aber so sehr, dass es ihn schwächt und ihn hindert, sein eigenes Leben wirklich zu leben. In der Aufstellung werden diese Dynamiken sichtbar gemacht. Dadurch erkennt man seinen richtigen Platz und kommt in der Regel in seine wirkliche Lebenskraft.

In Familiensystemen spielt Schuld eine sehr große Rolle. Irgendjemand aus der Familie fühlt sich schuldig, wenn es einem anderen in dem System schlecht geht. Das sieht dann vielleicht so aus, dass ein Kind der Mutter eine schwere Krankheit oder eine Neigung zum Suizid abnehmen möchte, auch wenn es kognitiv davon nichts weiß.

Wenn sich solche Dynamiken bei einer Aufstellung herausstellen, versuche ich, beim Klienten anzuregen, dass er in diesem Falle der Mutter ihr eigenes Schicksal zumutet und sie damit würdigt. Damit wird der Klient frei.

Sehr häufig versuchen Kinder unbewusst, dem "bösen" oder "verbannten" Vater ähnlich zu sein und entwickelt sich immer mehr in die Richtung, wie dieser von der Mutter, den Großeltern oder anderen geschildert wird. Hierbei versuche ich z. B. zusammen mit dem Klienten herauszufinden, was das Kind und was der Vater/die Mutter braucht, damit sich das Kind von vorgegebenen Mustern lösen und frei entwickeln kann.

Die Bedürfnisse aller Beteiligten in einer Skulptur darzustellen, kann sehr viel Altes auflösen und zu einer friedvollen Lösung führen. In solchen Skulpturen können auch bisher unverziehene Verletzungen aufgearbeitet werden, indem z. B. erkannt wird, welcher tiefere Sinn hinter diesen Verletzungen steht.

Diese Dinge in einer Aufstellung deutlich zu machen, ist meistens nur ein erster Schritt. Familienaufstellungen haben die Eigenschaft, zu entlarven. Das kann zunächst sehr unangenehm sein. Darum ist es wichtig, nach einer Aufstellung weiter zu machen und nicht zu denken, dass jetzt alle Probleme gelöst sind. Ich biete natürlich grundsätzlich so eine weiterführende Begleitung an.

Ein wichtiges Ziel ist es natürlich, das Potential eines Familiensystems zu nutzen. Das heißt, durch die Aufstellung wird meistens auch sichtbar, wo und bei wem die Kraftquellen zu finden sind. Das kann eine gütige Großmutter sein, ein lieber Onkel, eine authentische Tante usw. Vielleicht auch eine Person, an die man schon lange nicht mehr gedacht hat oder die im Familiensystem in Vergessenheit geraten ist. Hier gibt es viele Wege und Möglichkeiten durch Rituale, Bilder, Gegenstände, Erinnerungen und Würdigungen diese liebevollen oder kraftgebenden Ressourcen eines Familiensystems zu nutzen.

Wofür sind Familienaufstellungen außerdem noch gut?

Bild Kindheit und systemische Therapie Der Schmerz jetzt und das Leiden von heute ist oft das Ergebnis einer schwierigen Kindheit, die womöglich voller Angst, Ohnmacht, Demütigung, Zwängen, Schuld oder Nichtbeachtung war. Durch die Methode des Familienstellens, hier insbesondere der Herkuftsfamilie, können wir Licht in das Dunkel unserer (oft verdrängten) Kindheit bringen und es kann sich vieles zum Guten wenden. Wir haben dadurch die Möglichkeit, mehr zu verstehen und neue Einsichten zu erlangen oder andere Perspektiven zu erkennen. Wenn wir Frieden mit dem Vergangenen schließen können, wenn Schuld oder Selbstvorwürfe kein Thema mehr sind, kann sich oft auch mit dem körperlichen Schmerz etwas verändern.

Unsere Seele ist zeitlos und so können wir uns mit den Verletzungen von damals so versöhnen, dass wir im Innern heil werden. Wenn wir Innen ganz werden, hat das Außen, der Körper – auch die Chance zu genesen und der Schmerz wird womöglich überflüssig.

Familienaufstellungen sind auch zu empfehlen

Können Familienaufstellungen auch schaden?

Unter bestimmten Umständen ja. Wenn ein Therapeut zu sehr auf ein Ziel, ein Ergebnis oder eine Lösung hinarbeitet und der Klient bei Nichterreichen des Zieles mit Schuldgefühlen nach Hause geht. Oder wenn sich der Klient zu sehr gedrängt fühlt, etwas zu sagen oder zu vollziehen und keine Wahlfreiheit mehr hat.

Auch Menschen, die von einer Aufstellung zur nächsten gehen und sich davon Wunderwirkungen versprechen, ohne sich wirklich auf anschließende therapeutische Prozesse einzulassen, können enttäuscht sein. Besonders wenn man nur in der Funktion als Stellvertreter die Seminare besucht. Hier können zwar eigene Themen angestoßen werden, die zur Heilung nötigen weiteren Prozesse bleiben jedoch aus.

Bevor man an einer Aufstellung teilnimmt sollte bedacht werden, dass unter Umständen mit einigen therapeutischen Nachbereitungsstunden gerechnet werden muss. Nur so kann gewährleistet werden, dass die Aufstellung verarbeitet und in den Alltag transferiert wird.

Eine Familienaufstellung ist in erster Linie eine diagnostische Methode, oder eine Intervention während einer therapeutischen Begleitung. Sie ist kein Wundermittel, wodurch plötzlich alle Probleme beseitigt sind, auch wenn die "Nebenwirkungen" oft schon einen heilenden Effekt haben können.

Gerade nach einem Schürfen in der Tiefe, der Vergangenheit, der Herkunft und der Kindheit rate ich dringend zu einer weiterführende therapeutische Begleitung durch mich oder Kollegen.

Fazit:

Wenn man obige Hinweise beachtet und ernst nimmt, kann die Familienaufstellung, bzw. die Familienskulptur oder Familienrekonstruktion ein wunderbares Instrumentarium zum Aufspüren von Familiendynamiken sein. Verborgene Prozesse, heimliche Koalitionen und tabuisierte Lebensthemen werden sichtbar gemacht. Familiengeheimnisse können aufgedeckt werden, womit sie ihre schädigende Wirkung verlieren. Wenn Schuldgefühle ihren Platz bei den Personen bekommen, denen sie gehören, kann Frieden in der eigenen Seele einkehren.

Aufstellungen können Wegbereiter für die Versöhnung mit den eigenen inneren Verletzungen sein und zur Heilung des inneren Kindes beitragen.

Auch wenn es kein Wundermittel ist - oder gerade deshalb - kann eine Familienaufstellung ein guter Schritt in die richtige Richtung sein.